Willkommen auf meiner Website
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»Der Nationalsozialismus hat in der Demokratie mit der Demokratie die Demokratie besiegt.« So Hitler im Originalton.

 

Wie die Wahlen jetzt im Herbst 2026 in Deutschland mit erschreckender Deutlichkeit zeigen, ist heute die Demokratie in Deutschland, aber auch vielen anderen Staaten der Welt wieder von innen bedroht und von populistischen und autoritären Ideologien durchsetzt. Vielerorts hat sie sich bereits hin zu illiberalen, autokratisch-populistischen und faschistischen Staatsformen entwickelt.

Es ist Zeit, die Demokratie neu mit Leben zu füllen.


Lesen sie dazu meine aktuellen politischen Bücher:

 

Der (Un)Wille zur Demokratie

 

Meinungsfreiheit und kommunikative Vernunft

 

Die Welt in Unruhe

 

Das Buch öffnet die Augen für das, was wichtig ist im Leben.
"Wenn wir Neues schaffen wollen, müssen wir uns von dem bloß passiv-betrachtenden Denken, dem Zukunft fremd ist, lösen. Wir müssen den Willen zum Verändern der Welt,in der wir leben aufbringen und den Mut haben, unser Wissen und Denken auf die noch ungewordene Zukunft ausrichten."
(aus: GUTES LEBEN, S. 330)

 

»Ich bin eine Frau. Ich fürchte den Tod und eure Marter.

Aber ich habe kein Schuldbekenntnis zu machen. Ist nicht die Meinungsfreiheit dem Menschen als wert-vollstes Erbe geweiht?«

So verteidigte sich Olympe de Gouges vor dem Revolutionstribunal in Paris. 

Unteres Bild:

Ehrung von Olympe de Gouges bei der Eröffnungsfeier der olympischen Spiele in Paris 2024
als wichtige 'femme de lettre' und Politikerin während der französischen Revolution.

Das unterstreicht einmal mehr die Bedeutung dieser humanistischen und kämpferischen Frau, die ich in meinem biografischen Roman 'Warum nicht die Wahrheit sagen' zu Wort kommen lasse, in Vergangenheit und Gegenwart.

Piano Grande
Ein Roman über die Liebe in Zeiten der Krise.

 

Der Roman Piano Grande

zeichnet ein eindringliches Porträt des ersten Jahr-zehnt dieses Jahrhunderts, in dem die Finanz- und Wirtschaftskrise die Welt an den Rand des Abgrunds brachte.

Der Roman wirft auf dem Hintergrund einer großen Liebesgeschichte "einen sezierenden Blick auf die Gesellschaft und ihre Eliten..., die die Welt im Jahr 2008 in eine wirtschaftliche Kata-strophe geführt haben ..." (Wetterauer Zeitung)

 

Als vertiefende Ergänzung zu dieser Wirtschafts- und Finanzkrise empfehle ich Ihnen meinen Essay: Demokratischer Marktsozialismus. Ansätze zu einer bedürnisorientierten sozialen Ökonomie.

 

(Käthe Kollwitz)

 

Was ist das für ein demo-kratisches System, das unfähig ist, den Mord-versuch vom 6. Januar 2021 an ihrer Demokratie zu ahnden?

Unter Nice-to-now habe ich für Sie Ausschnitte aus der Rede von Trump zur Wahl und den Sturm auf das Kapitol zusammen-gestellt.

 

Besuchen Sie auch meine Autorenseite Henning Schramm  auf Facebook. Ich würde mich freuen, wenn sie Ihnen gefällt.

 

Ich möchte mich auch über das rege Interesse an meiner Homepage mit über 600.000

Besucherinnen und Besuchern bedanken.

Demokratischer Faschismus

 

Die träge, betäubende Vernunftlosigkeit und Blindheit verbunden mit der Akzeptierung oder gar Sehnsucht nach einer autoritären Führerpersönlichkeit hat heute leider wieder Konjunktur. Das entsprechende politische Angebot, verkleidet in pragmatische, unkomplizierte, populistische Politikangebote, subjektive Ideologien und populistische Wertvorstellungen wie Homogenität, völkischer Abgrenzung, Nationalismus und Ordnung ist groß und weltweit verbreitet. Man ergibt sich einer Illusion, zu glauben, dass die autoritären Tendenzen (‚Demokratischer Faschismus‘) in einer Gesellschaft schon nicht in offenen Faschismus umschlagen werden. Wer nicht blind oder verblendet durch die Lande läuft, wer das Geschehen um sich herum nicht weglächelt, verharmlost oder einfach ignoriert, kann sehen, was geschieht.

So unterschiedlich die Vorstellungen der Demokratieverächter im Einzelnen sein mögen, sie zweifeln gemeinsam daran, dass die Demokratie und deren Institutionen in der Lage sind, ihre Probleme zu lösen. Massive Unterstützung findet diese Demokratieverachtung aus den USA. So z.B. der libertäre Tech-Investor und Unterstützer von Trump, Peter Thiel, der sein Demokratieverständnis kurz und knapp in folgende Worte fast: “Ich glaube nicht mehr länger, dass Demokratie und Freiheit kompatibel sind.“

Die jüngste „Mitte-Studie“ hat gezeigt. Immer mehr Menschen rutschen in einen ‚Graubereich‘ ab, was bedeutet, dass sie sich gegen den Einfluss von rechts nicht mehr wehren. Sie widersprechen nicht menschenfeindlichen und die Demokratie diffamierenden Äußerungen. 15 bis 20 Prozent der Bevölkerung streben gar einen radikalen Bruch mit der liberalen Demokratie an und ziehen ein autoritäres Regime der Demokratie vor. Sie alle glauben an einen autoritären Staat, der ihnen populistisch verklärt, eine bessere Zukunft verspricht. Und sie nehmen die hetzerischen Parolen der Rechtsradikalen, vorneweg der AfD und ihren Protagonisten, hin. Im letzten Wahlkampf haben z.B. AfD Spitzenpolitiker in Brandenburg gefordert „den Parteienstaat zu beenden“, ein anderer AfD-Abgeordneter will gar „die politische Elite erschießen.“

Das „Zentrum für politische Schönheit“ hat über 4000 Beweise für die Verfassungswidrigkeit der AfD publiziert. Wenn die WählerInnen eine solche Partei gutheißen und wählen, deren führende Mitglieder sich zum totalitären Staat bekennen und zu Mord und zur Abschaffung der Demokratie in Deutschland aufrufen, kann man mit Fug und Recht argumentieren, dass eine solche Partei nicht in das demokratische Spektrum wählbarer Parteien passt. Unsere Verfassung hat eine solche Krise der Demokratie ins Auge gefasst und für den eintretenden Fall in Artikel 21 festgeschrieben, dass eine solche rechtsradikale, verfassungsfeindliche Partei aus dem demokratischen Wettbewerb gezogen und verboten werden kann.

Henning Schramm

(Leserbrief, veröffentlicht in der Frankfurter Rundschau am 3.12.2025)

 

 


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