Website von Henning Schramm
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Schuld Fanatismus

Karriere Hoffnung Widerstand Sühne

 

Eine Geschichte zweier deutschen Familien und dreier Generationen im Spiegel von Faschismus, Widerstand und dem 'großen Schweigen' der Nachkriegszeit, das erst in den 1960er Jahren aufge-brochen wurde und in die 68er Bewegung mündete.

 

Lesung zu dem Roman 'Flammenbilder' am 5.12.2019

Einen Kommentar dazu aus der Zeitung 'Main-Spitze' und einige Bilder von der Lesung finden Sie hier.

Flammenbilder ist jetzt auch als E-Book zum günstigen Einführungs-preis von nur 1,99€ erhältlich.

 

Das Buch über Olympe de Gouges und die Französische Revolution

'Warum nicht die Wahrheit sagen'

ist jetzt auch zum günstigen Einführungs-preis von nur 2,99€ als E-Book erhältlich.

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Der Frauenakt ist jetzt auch zum günstigen Einführungs-preis von nur 1,99€ als E-Book erhältlich.

 

(Käthe Kollwitz)

 

Die rechtsradikalen Umtriebe bleiben, wie Halle wieder einmal in aller Brutalität gezeigt hat, aktuell und explosiv.

Lesen Sie zu dieser Thematik meinen Roman 
     FLAMMENBILDER

und den Essay

Mehr Mut braucht die Gesellschaft.

 

Als Literatur zu dieser Thematik empfehle ich auch Madeleine Albright: Faschismus. Eine Warnung.

(Eine kurze Buch-besprechung finden Sie hier unter Buchbesprechungen.)

Banken-crash und Finanzkrise

2008

 

 

 

Es ist jetzt über 10 Jahre her, dass die Finanzkrise die Welt erschütterte ... und wie wenig ist seither passiert.

Zu diesem denkwürdigen Geschehen von damals möchte ich Sie an meinen Roman Paula M. erinnern, in dem ich, so die Wetter-auer Zeitung vom 1. 12. 2012, "einen sezierenden Blick auf die Gesellschaft und ihre Eliten werfe, die die Welt im Jahr 2008 in eine wirtschaftliche Kata-strophe geführt haben. In den Personen spiegeln sich die existenziellen Anfecht-ungen und Herausfor-derungen der Menschen in einer von ökonomischen Interessen überlagerten Welt..."

Weiter empfehle ich dazu meinen Essay: Demokratischer Marktsozialismus. Ansätze zu einer bedürnisorientierten sozialen Ökonomie.

 

Theodor W. Adorno in Frankfurt bei einem Vortrag im Studierenden Haus im Jahr 1968.

Anlässlich des Jubiläums 50 Jahre 1968er

empfehle ich Ihnen/Euch als Lekture meinen Essay:
Wirkungsgeschichte und politische Rezeption der Kritischen Theorie in den 60er Jahren.

 

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Ich bedanke mich über das rege Interesse an meiner Homepage mit jetzt über 170.000 Besucherinnen und Besuchern.

Vorwort von Heipe Weiss

Väter und Söhne, ein Jahrtausendthema. Zumindest seit Hildebrand und Hadubrand. Dass die aufeinander folgenden Generationen sich gegenseitig nicht mehr verstehen können, wie es Iwan Turgenjew 1861 exemplarisch für das 19. Jahrhundert in Russland beschreibt, mag sich historisch immer wieder ereignen, wenn soziale Brüche oder Zeitenwenden sich abzeichnen. Oft ist der Anlass für solche aufbrechenden existentiellen Spannungen zwischen Eltern und Kindern eine nicht verarbeitete gesellschaftliche Katastrophe, wie sie in der Regel Kriege darstellen, insbesondere verlorene Kriege. Kriege, das institutionalisierte gegenseitige Abschlachten verfeindeter Massen, hinterlassen unvermeidlich bei den Überlebenden schwere seelische Verwüstungen, Schuldgefühle und Traumata, nicht bewältigbare innere Konflikte und Zerrissenheit. Bezeichnend ist zumeist für die Veteranen solcher staatlich organisierten Massaker das Unvermögen, über die erlebten und oder selbst begangenen Grausamkeiten mit den Angehörigen reden zu können. Das müsse man mit sich selber ausmachen, so die gängige Verdrängungsformel – da sei Mann Soldat, da schweigt er sich aus. Die verdrängten Schuldgefühle der Eltern wirken sich allerdings auch unausgesprochen auf die Kinder, und mutatis mutandis gar auf die Enkel aus, und unerwartet tritt so, ein oder zwei Generationen später, das überwunden geglaubte wie neugeboren mit Urkraft wieder ans Licht, als Unheil, gleichsam aus der Tiefe der Geschichte.

Eine Geschichte, wie sie Henning Schramm in seinem Roman ‚Verdacht und Vertrauen‘ erzählt, beschreibt anschaulich die psychische Gemengelage zwischen den Generationen, wie sie sich in der letzten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts nach zwei verlorenen Weltkriegen und dem Zivilisationsbruch des Holocausts und des fabrikmäßigen, industriell organisierten Völkermords entwickelt hat – insbesondere in Deutschland, dem Land der Täter, zwischen der Generation der Täter und der ihrer Kinder.

Was nach den Massakern des ersten Weltkriegs unbewältigt begann, die Suche nach Heilung der zugefügten seelischen Verletzungen durch die Kriegsereignisse, und sich schließlich als öffentliches Bekenntnis zur Krankheit eines geliebten Führers (und stellvertretenden Übervaters) äußerte, – denn alle wussten, dass der „Führer“ krank war, warum sonst hätten sie „Heil Hitler!“ gerufen – führte nach den Gräueln des zweiten Weltkrieges  bei den Überlebenden zum Versuch, Frieden zu finden, ihr Heil zu suchen in der fantasierten Idylle, der heilen Welt der Kleinfamilie, die sich schon bald für die jüngere Generation eher als kleine Hölle darstellte. Das Schweigen der Eltern, insbesondere das Schweigen der Väter, mag mit ursächlich als Erklärung dienen, weshalb der gesellschaftliche Bruch in den Jahren um 1968 so gravierende Spuren bei den Beteiligten hinterlassen hat – die verschwiegenen Schuldgefühle der Elterngeneration, die angeblich von nichts gewusst hatte,  wurden gewissermaßen nahtlos auf die nachfolgende Generation übertragen – die nicht eingestandene Schuld wurde den Kindern gleichsam aufgehalst. 

‚Verdacht und Vertrauen‘, die Familiengeschichte zweier deutscher Familien im Verlauf dreier Generationen  im zwanzigsten Jahrhundert, mag zum Verständnis dessen beitragen, was die Verletzungen, Verrohungen und brutalen Grausamkeiten dieser schrecklichen Zeitgeschehnisse in den Seelen der beteiligten Menschen an Narben hinterlassen haben.

 

Heipe Weiss

Oberursel, November 2019

    

 

 

 

 

                       

 

 


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